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„Too fat for a white tuxedo!“ Ein Treffen mit Jazztrompeter Bobby Shew.


Alle wirklich wichtigen Fragen sind kurz: „Willst Du mich heiraten?“, „Hat der Wagen noch TÜV?“ oder “ Wie war ich?“  In meinem Fall reichten zwei Worte, um erhöhtes Interesse auszulösen. „Schon gesehen?“ Es ist Montag, der 14. September, 21.30 Uhr. Das Handy kündigt eine SMS an: „Schon gesehen?“ schrieb ein befreundeter Posaunist. Weiterlesen

Subvention kills Veränderungsprozess?

Image-1Auf Xing läuft eine interessante Diskussion in der Jazz-Community, ausgelöst durch einen „Aufruf für alle“ von Ulrich Pfahler weil „immer mehr Jazzclubs aufgeben müssen oder Jazzfremde Veranstaltungen organisieren müssen damit ein Überleben möglich ist“. Die sich entzündende Diskussion brachte viele Argumente hervor, bekannte und unbekannte – wer will, möge die Originalbeiträge dort nachlesen. Ganz unten habe ich einige im Überblick zusammengestelt. Weiterlesen

Musik live zeichnen: Elementarer Reichtum, statt Ex & Hopp

Ray Brown (b), George Fludas (dr), Larry Fuller (p) by Livezeichner Horst Müller (Alle Rechte vorbehalten)

Ray Brown (b), George Fludas (dr), Larry Fuller (p) by Livezeichner Horst Müller (Alle Rechte vorbehalten)

Live Zeichner Horst Müller hat auf fremder Leute Hochzeiten gemalt, die Feiern großer Unternehmen illustriert und Benefizgalas in Aquarell getaucht. Doch all das blieben  Zweck-Bündnisse. Als Herzensbund dagegen empfindet er seine Liebe zum Jazz.  In seiner eigenen Hoch – Zeit pendelte der Autodidakt zwischen den Hotspots  der Szene: Burghausen, Erlangen, München Neuburg an der Donau, Regensburg, Salzburg… Jazzer der 90er Jahre kennen ihn aus Clubs wie dem Birdland, der Unterfahrt oder von Jazzfestivals wie dem Salzburger Jazz-Herbst. Von seiner Kunst leben konnte „Live Zeichner Horst Müller“ aus Essen schlecht. Er ist überzeugt, dass Europa eine Partei für Kunst- und Kulturschaffende fehlt. Weiterlesen

Flieg, Voglerchen, flieg…

Thomas Vogler begrüßt jeden Gast in der Rumfordstraße 17 mit einem sonoren „‘n Aaabend“, wobei die Länge des „A’s“ anzeigt, wie gut oder lang er die Gäste kennt.  Der Inhaber der gleichnamigen Jazzbar  polarisiert ordentlich in der Münchner Szene. Sein Humor ist mindestens so ausgeprägt wie sein Starrsinn, wovon auch die Staats-Regierung, die GEMA oder die Lufthansa ein Lied singen könnten. Aber bitte nur bis um 24 Uhr, danach dreht Vogler rigoros ab. Weiterlesen

Max und sein Sax: Wer zuletzt lacht, spielt am besten…

Musikalisches Wunderkind, Ausnahmetalent, Saxophongenie – Max Treutners Begabung weckt große Begriffe, sein Tenorspiel einfach nur Staunen. Die spielerische Souveränität des Vierzehnjährigen, der 2010 und 2012  als bester Solist bei „Jugend jazzt“ (Baden-Württemberg) hervortrat, fasziniert auch ohne Musikverstand. Beim 33. Internationalen Jazz Workshop in Erlangen verriet Max, warum ihm um vier Uhr E-Dur einfällt, weshalb er null Bock auf Punk hat und warum er „Blue Bossa“ auf Jam Sessions hasst. Außerdem lernen wir: Bei Hochbegabten hat Auslachen mal kein übles, sondern ausnahmsweise ein gutes Nachspiel. Weiterlesen

Eins, zwei, drei….Klick! Was Fotografen denken

Bei Konzerten und Sessions sind sie nicht wegzudenken: Fotografen, die konzentriert ihre Arbeit tun. Bekommen sie überhaupt etwas von der Musik mit, während sie die Künstler fokussieren? Was nervt einen Fotografen an Kollegen?  Können sie von ihrer Kunst leben? Fragen über Fragen. Antworten haben Lena Semmelroggen, Dietmar Liehr und Frank Schindelbeck. Weiterlesen