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31.März 2020
Sorry, we are closed… Dieser Blog wird von mir nicht mehr mit neuem Inhalt gepflegt. Ich hoffe, dass die Beiträge über großartige MusikerInnen und ebensolche FotografInnen dennoch LeserInnen finden.

 

In diesem Blog geht es rund um das Thema Jam- Sessions. Also das gemeinsame Spielen und Improvisieren über ein Jazz-(Standard-)Stück durch eine eher  zufällig formierte Gruppe von Musikern.  Gewiss haben sich Musiker zu allen Zeiten in lockerem Rahmen getroffen und gespielt. Doch die Jam-Session im Jazz hat ihre Ursprünge in den Zwanziger Jahren. Viele Musiker spielten damals zum Broterwerb in den Orchester-Gräben der Broadwaytheater oder den großen Tanzsälen – aber es war eben vorgegebene Musik und nicht immer solche, die sie künstlerisch überzeugte. Erst nach Dienstschluss,  das hieß manchmal erst ab 4 Uhr in der Früh trafen sich die Jazzer in sogenannten Flüsterkneipen oder einfach draußen im Park. Artie Shaw und Mezz Mezrow haben beschrieben, wie sie frei von Zwängen, aber begeistert von ihrer Musik nach Lust und Laune experimentierten.  (aus: Sozialgeschichte des Jazz, Ekkehardt Jost, 2001-Verlag, S. 65f und S. 79)

Ein Blog nur  über Jam- Sessions, trägt das denn? Stoff gibt’s genug. Seit einigen Jahren hab ich Jazz  für mich entdeckt. Seitdem war ich bei vielen Sessions zu Gast. Die ersten Jahre nur als Zuhörerin, später als Einsteigerin. Viel zu lernen war an jedem einzelnen Abend. Der Werkstatt-Charakter, das  Offen-Experimentelle dieser Kunst aus dem Augenblick heraus faszinieren mich. Einige der Gesetze zeigen sich bei einer Session sofort, manche erst mit der Zeit. Vor allem Anfänger scheuen deshalb den Weg auf die Sessionbühne. Aus Gesprächen weiss ich, dass viele Zuhörer bewundern, wie spontan alles entsteht und wie es dem Schein nach ganz ohne Regeln funktioniert, aber es schreckt auch ab. Mein Blog soll Hemmungen abbauen helfen und zum Mitspielen ermutigen. Als Anfänger hat man oft schon genug mit dem Finden der richtigen Tönen zu tun, der Rest sollte darum keine unnötige Aufmerksamkeut binden. Das Thema Jam- Session hat ernste, aber auch humorvolle Seiten. Ich hoffe, dass meine Ironie in manchen Posts niemanden verletzt. Let’s jam!

Elvira Steppacher

 

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